"Die Zeit, die uns noch bleibt" aus dem Jahr 2007 ist ein ergreifendes Drama, das die Tiefe menschlicher Beziehungen und die Bedeutung des Lebens erforscht. Der Film erzählt die bewegende Geschichte zweier Menschen, die durch eine unerwartete Diagnose miteinander verbunden sind und sich dadurch mit ihrer eigenen Vergänglichkeit und den Werten des Lebens auseinandersetzen müssen.
Als Blake Morrison von der unheilbaren Krebserkrankung seines Vater Arthur erfährt, reist er umgehend in seine Heimatstadt Yorkshire, um seine Mutter Kim und seine jüngere Schwester Gillian zu unterstützen. Währenddessen resümiert er Momente aus seinem Leben mit seinem Vater und sein angespanntes Verhältnis diesem gegenüber. Zeitlebens hatte Blake mit seinem Vater zu kämpfen, wenn dieser schamlos mit anderen Frauen flirtete und seine Ehefrau betrog oder er die Laufbahn seines Sohnes als sogar erfolgreicher Schriftsteller nie recht akzeptierte. Dennoch hatten die beiden auch schöne Momente zusammen, wie das gemeinsame Campen oder das Autofahren am menschenleeren Strand. Daher liegt Blake viel daran, die Dinge mit seinem Vater zu klären, um nicht für immer mit gemischten Gefühlen an den Vater zurückdenken zu müssen.
Inmitten der Herausforderungen und Unsicherheiten des Lebens entfaltet sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen den Hauptfiguren, die geprägt ist von Ehrlichkeit, Hoffnung und der Suche nach dem Sinn des Lebens. Während sie mit den Höhen und Tiefen ihrer eigenen Existenz konfrontiert werden, erkennen sie die kostbare Bedeutung jeder einzelnen Minute, die ihnen noch bleibt.
"Die Zeit, die uns noch bleibt" ist ein berührender Film, der tiefgründige Fragen über das Leben, die Liebe und den Tod aufwirft. Mit einfühlsamer Regie und herausragenden schauspielerischen Leistungen führt der Film die Zuschauer auf eine emotionale Reise, die sie dazu inspiriert, die kostbaren Momente des Lebens zu schätzen und zu genießen.